Mmmh, so viel konnte ich über die Band im Web nicht in Erfahrung bringen, daher kann ich leider auch nicht mit allzu vielen Informationen aufwarten. Hierbei handelt es sich um eine 8 Song EP – irgendwo zwischen okayem Punkrock und anstrengendem Stoner Rock. Hier und da gibt´s vielleicht auch noch ein paar Hardcore-Anleihen. Klingt irgendwie so, als könne sich die Band nicht wirklich entscheiden, was sie denn nun spielen will. Eher Old-School-mäßig produziert, was ja nicht schlecht ist. Aber mit dem Gesamtprodukt kann ich irgendwie nicht so viel anfangen. Dazu nervt es auf die Dauer dann doch. Erschienen auf CHANMAX RECORDS, wo sie auch erhältlich ist.
Neueste Platten
Ich weiß gar nicht, das wievielte Album der Finnen dieses ist. Aber immer wieder ist es eine spannende Sache – Welche internationalen Top-Hits werden dieses Mal verhumppat…!? Auch verlieren sie niemals ihren Reiz und hellen die Stimmung auf jeder alkoholgeschwängerten Party auf. Jede Autofahrt im Regen wird mit ELÄKELÄISET zu einer Fahrt im Sonnenschein. Und auf verregneten Festivals funktioniert das natürlich auch. Der Sommer naht ja (hoffentlich) bald.
So viel mehr kann man dazu eigentlich auch gar nicht (mehr) schreiben. Entweder man liebt es oder man hasst es. Ich für meinen Teil gehöre zur ersteren Kategorie und daher ist für mich auch dieses Mal wieder die Platte ein Meilenstein, der definitiv in den Plattenschrank gehört!
Da lag sie nun in meinem Briefkasten… Ich wusste erst nicht, wie ich reagieren soll?! Unsicherheit überkam mich. Etwas Angst. Wie sollte es weitergehen? Sicher, ich hatte meine Arbeit in den letzten Jahren vielleicht etwas vernachlässigt. Aber ich war doch immer mit Herzblut dabei… Und das jetzt so kurz vor Weihnachten… Möglicherweise ist es aber auch Schicksal, obwohl ich nicht so recht daran glauben mag. Eine Herausforderung? Schon eher… Wie dem auch sei, es musste etwas passieren…
Ich hab gerade mal nachgeschaut… Über 2 ein halb Jahre keine Review mehr geschrieben. Und das, obwohl es mir fast immer Spaß gemacht hat und ich früher beinahe täglich damit beschäftigt war.
Sowas passiert eben, wenn einen der Job auffrisst.
So in etwas geht es auch dem Protagonisten des (Hör)Buches. Er ist ausgebrannt, weiß nicht mehr wohin mit sich selbst, nachdem er aus seiner Firma entlassen wird. Privat wie beruflich ist er irgendwo hängen geblieben und speziell jetzt an einem Flughafen, wo er sich in (Tag)träumen flüchtet. Dabei geht er auf Reisen. Zum Beispiel ins „Atlantic Crossing“ in Newark. Wo dann überraschend auch ein Bezug zur Musik hergestellt wird. Womit es auch ins VoC passt.
Keine Ahnung, in letzter Zeit bin ich irgendwie Fan von Hörbüchern geworden. Was vielleicht auch irgendwo der mangelnden Zeit geschuldet ist, sich ein richtiges Buch in die Hand zu nehmen. Aber DIE KÜNDIGUNG – als Hörbuch macht es einem auch wirklich leicht. Denn der Autor liest selbst in einer sehr lebendigen Sprache, in der man ihm alles abnimmt und auch fühlt, was und wie er es sagt.
Es ist schon komisch, wie oft man sich in der Hauptfigur widerfinden kann. Und ich kann mir durchaus denken, dass das nicht nur mir oder HUBERTUS MEYER-BURCKHARDT so geht oder ging. HMB war jahrelang leitender Manager bei Axel Springer und Pro7-Sat1. Wie viel dabei aus seinem Lebenslauf entstammt, vermag ich nicht sagen können.
Die 4 CD´s gehen jedenfalls viel zu schnell rum und sind sehr kurzweilig. Das relativ abrupte Ende lässt einen dann irgendwie nackig dastehen. Aber irgendwie tut es einem doch gut, den Spiegel vors Gesicht gehalten zu bekommen und am Ende zu wissen, was (einem) wirklich wichtig ist / sein sollte.
Der Bandname allein verdient aus meiner Sicht schon volle Punktzahl, aber glücklicherweise können die 4 Jungs aus Berlin auch musikalisch überzeugen. Mit ihrem Genre-Mix aus Metal und Hardcore spielen sie sich abwechslungsreich durch die 6 Tracks (inklusive einem fetten Intro) die mit knapp 25 Minuten allerdings sehr schnell vorbei sind. Dabei ist es kein Widerspruch in sich, daß sie sich doch ein bisschen zwischen den Stühlen setzen. Denn für Hardcore sind die Tracks ein bisschen zu lang und für Metalheads ein bisschen zu kurz. Ich hoffe und denke aber mal, daß sie trotzdem Fans in beiden Lagern finden werden. Fettes Debüt, Herzlichen Glückwunsch!
Neuestes Machwerk der Finnen, die scheinbar Tag und Nacht (Macht das um diese Jahreszeit dort einen Unterschied?) in ihrer Garage verbringen um dort an ihren teils trashigen Songs - teils melodiösen Balladen zu feilen. Herausgekommen ist nach 3 Jahren voller Touren wiedermal ein Album, das die Finnen abwechslungsreicher denn je zeigt. Ganze 17 Songs. NonStop. Ich brauchte ehrlich gesagt ein bisschen, um mich da reinzuhören. Aber schon beim 3. Mal sprang der Funke über und und der Hörgenuss konnte ungetrübt genossen werden. Coole Platte.
Schickes Coverbild aber relativ belanglosen Poprock bietet uns die junge Lady aus Niederbayern. In guten Momenten erinnert sie ein bisschen an amerikanische Sängerinnen aller Art, die sich auf rockigen Pfaden ausprobieren wollen und damit auch ins Radio kommen. Das könnte mit ELLI auch passieren. So richtig dürfte das aber wohl kaum jemanden interessieren.
Neues Altes Material von meinen Lieblingsschwarzwaldsurfern. Zuersteinmal die 8 Songs ihrer beiden 1998 und 1999 erschienenen Singles und dazu ein paar unveröffentlichte Stücke aus den Kellern ihres Archives, gewürzt mit ein paar Livemitschintten. Alles in allem eine gute Mischung auch wenn, wie ich finde, einige Songs noch nicht so sehr ausgereift waren, wie sie es heute sind. Das Zucken im Bein ist aber tortzdem vorhanden und die Platte würde ich auch nicht „Nur für Sammler und Fans der Band“-Objekt bezeichnen. Vielmehr kann man sich einen guten Eindruck über die Kapelle verschaffen. Und mit etwas Glück gerät man vielleicht in eine der o.g. Gruppierung hinein. Nein, das fetzt schon und cool ist auch die beiliegende DVD, die einen Zusammenschnitt der letztjährigen 5-wöchigen Tour zeigt und einen interessanten Blick hinter die Kulissen der LKW liefert. Abgerundet wird das Ganze durch ein fettes Booklet, jeder Menge Linernotes und bunten Bildchen, das keine Wünsche offen lässt. Geiles Ding also. Ich bin begeistert.
Ich renne oder Iran? Oder ich renn vom Iran davon? Wie dem auch sei, hier nun endlich das lang erwartete Album von der halb-Iranerin Jasmin Tabatabei. Solider deutscher Rock mit rauchiger Stimme und gut arrangierten Melodien, wenn auch mit englischen Texten.
Diesmal hat sich Jasmin Tabatabei vom vorherigen Country-Sound entschieden weg bewegt und macht nun soliden Frauenpowerrock mit Texten, die zeigen wo es lang geht. „I’m on my way“, “It’s coming today” oder ... gehen mit Power nach vorn. Aber das sind wir bei Ihr ja, egal ob Country oder Gitarrenrock, ja gewöhnt.
Keb Darge und Cut Chemist, der Partner von DJ Shadow und Hintermann von Ozomatli, treffen sich und kramen in der Plattenkiste. Und suchen und finden coolen Rockabilly. Was hat nun Rockabilly mit den Hip Hoppern Keb und Cut zu tun? Nicht viel? Doch, und zwar viel groovige Melodien die eben auch Einfluss auf den späteren Hip Hop und Funk hatten.
Rockabilly war eben die erste Pop-Musik aus den Redneck-Südstaaten. Und die zwei Hip-Hopper wollen dem nun Tribut zollen. Rare und obskure Hillbilly Classics reihen sich aneinander und laden zum Tanzbeinschwingen ein.
Gewagt, Gewagt! Die Rockabilly Truppe versucht sich an einen unschlagbaren Song - Personal Jesus von Depeche Mode! Wer Rockabilly mag wird sich davon nicht schocken lassen, legen die Jungs doch eine gut gemachte, eigenständige Version auf den Silberling.
Leider fehlt auf der EP ein wenig Abwechslung, irgendwie merkt man bei den 3 weiteren Songs nicht so recht den Unterschied. Eine besser Auswahl hätte definitiv mehr gebracht, Talent haben Built4Speed nämlich. Es sind ja auch 3 gestandene Musiker die sich hier aus den verschiedensten Lagern der Musikwelt zusammengefunden haben. Und wer mir sagt, um wen es sich denn da so handelt, gewinnt die EP! (Verlosung beendet!!)
Zum reinhören lohnt sich die myspace Seite der Band:
http://www.myspace.com/built4speed1
Ein neues World Changin Movement rollt an, und zwar in Form eines Schweizers mit jamaikanischen Wurzeln und brennenden Vögeln als Backing Band...
Hierbei handelt es sich um den Sänger Shabani (und seine Burnin Birds), der gern versucht, die Leute zum Denken anzuregen. Kritische und provokative Statements werden mit vielseitigem Reggae verbunden und stilfremde Klänge mit traditonellen Riddims kombiniert.
Eine durchaus relaxte Platte mit weiblichen Backingvocals, die die kritischen Texte von Shabani zwar vermittelt, aber nie zusehr den Zeigefinger erhebt. Dafür nimmt er das ganze viel zusehr mit einem lachen auf den Lippen.
Denn er sagt selbst: Die Leute fragen mich manchmal, was ich so mache, sage ich: „Ich will die Welt verändern.“ Dann lachen die Menschen jeweils. Ich auch. Ich finde Lachen etwas Wunderbares. Dann frage ich die Leute: „Warum lacht Ihr?“ und sie antworten: „Ja, das wollte ich auch einmal, die Welt verändern...“ oder „Das kann man gar nicht “ oder „Was willst du denn machen, häh?“ Ich antworte dann jeweils plump: „Ich möchte das Bewusstsein der Menschen wieder stärker ins Bewusst-sein rufen.“ - „und wie?“ dann entgleitet mir jeweils ein „Hallo Bewusst-sein...“ - Für gewöhnlich entsteht eine kleine Gesprächspause oder mein Gegenüber gibt ein verknorztes „Hmm“ von sich. Und dann fährt das Gegenüber fort: „Ja, aber...“ Und bei diesem „Ja, aber...“ freu ich mich immer, weil ich auch immer sage: „Ja, aber...“ wenn ich beginne weitere Sichtweisen und Möglichkeiten in Anbetracht zu ziehen. Shabani.
Gut produzierter, allerdings nicht wirklich beeindruckender Pop-Rock aus Deutschland. Zwar gibt es hier und da ein paar Kracher, wie das punkige „E.G.O.“ ansonsten verliert man sich eher im gesunden Mittelmaß. Sicher ne gute Liveband, auf Platte aber doch etwas zu eintönig. Haut mich nicht wirklich um. Dann doch lieber KAISER CHIEFS oder MANDO DIAO…
Also für Irish Folk bin ich ja als alter Irlandfan immer seeeehr empfänglich. Ob das mal punkig ist wie bei den PORTERS oder den POKES oder eher ursprünglich wie hier bei den SANDSACKS. Ich stell mir gerade vor, wie sie auf „Bunratty Castle“ zum deftigen Essen aufspielen und aus alten Hörnern ihren Met, naja - eher Whiskey - trinken. Wer da so ähnlich denkt und fühlt wie ich, wird von den SANDSACKS schwer begeistert sein. Hier gibt es überwiegend Traditionals, eigenständige Songs, vor allem aber wundervolle Melodien, die einen wehmütig an die grüne Insel denken und trotzdem das Tanzbein schwingen lassen. Mein nächster Trip wird wohl wieder mal nach Irland gehen…
KATJAA habe ich zum ersten Mal auf dem „Strandgut-Sampler III“ gehört und war sofort hin und weg. Mit ihrem eingängigen Pop erinnern sie nicht selten an WIR SIND HELDEN und Co. Nur eine Spur rotzige durch den Berliner Akzent. Was aber nicht heißt, daß Sängerin Kumari Wollenweber nicht singen kann. Ganz im Gegentum. Bezaubernd schön ist sie - die Stimme - und kann mir jeden noch so regnerischen Tag versonnen… ;-) Auf dieser CD spielen sie leider UND Gott sei Dank unplugged. Ich hätte noch eigentlich gern viel mehr Songs gehört, die so rockig rotzen wie auf o.g. Sampler. Aber das kommt sicher auf der nächsten Platte. Oder eben hoffentlich. Und andererseits hört man aber auch wie gut und schön die Band spielen kann. Wer also auf Rock UND seichte, schöne Musik steht, ist mit KATJAA bestens bedient.
Babylon is where we belong! Das Cargo Orkestar bringt uns eine Fracht aus Jugoslawien über die Grenze, die geladen ist mit verschiedensten künstlerischen Einflüssen, mit Melancholie, Rock und Kommentaren zur Globalisierung...
Dargo Rundek könnte dank seiner tiefen, rauhen Stimme auch direkt mit Tom Waits oder Jonny Cash verglichen werden. Ein Sänger, der die Welt in seinen Lieder darstellt wie er sie sieht. Da taucht eine Ansage der Berliner U-Bahn auf, irgendwo hört man einen osteruopäischen Strassenmusiker vor sich hinmusizieren, das nächste Stück verzetzt uns ans Mittelmeer und stellt den Badeort-Tourismus aus der Sicht der Einheimischen dar. Von dort aus werden wir über Folksklänge an die Wirren des jugoslawischen Bürgerkriegs erinnert und danach geht es schon wieder zurück in die jetzige Zeit, wo Darko Rundek und seine Orkestar über die Internetmanie, die Konsumgesellschaft und die Globalisierung musikalisch verpackt berichten.
Eine kleine Reise über die Grenzen von Jugoslawien heraus, die Darko Rundek selbst schon vor geraumer Zeit verlassen hat, um nach Paris zu ziehen. Und auch seine Band ist ein Verbund aus Kreativköpfen aus den verschiedensten Stil-Richtungen. Die Violinistin Isabel kommt aus der Schweiz und hat einen breiten Erfahrungsschatz in der klassischen und Neuen Musik und im Free Jazz gesammelt. Der Elektronik-Musiker Vedran Peternel hat mit Darko Rundek zusammen während des Bürgerkriegs zusammen Radiosendungen von einem Lastkahn in der Adria gesendet, die Video-Künstlerin Biljana Tutorov untermalt die Auftritte der Künstler visuell und die Multiinstrumentalisten Dani Pervan und Dusan Vranic ergänzen das Ensemble auf beste. Für die Tour wurde sogar noch Unterstützung aus Frankreich und Portugal dazu geholt, durch den Trompeter Emmanuel Ferraz und den Double-Bass Spieler Bruno Arnal.
Und hier mal wieder eine Review über hausgemachte Musik und einen Virtuosen eines INstruments, über das wir sonst nie etwas hören. Vorhang auf für Toni Iordache - den weltbesten Cimbalon-Spieler, nur leider schon verstorben...
Schon im Alter von vier Jahren hat tOni IOrdache angefangen von seinem Vater Cimbalon zu lernen und schon bald hörte sein gesamtes Dorf, ausserhalb von Bucharest, seinem unglaublich guten Spiel zu. Als junger Musiker wurde er alsbald durch ganz Europa, Asien und die USA geschickt um das sozialistische Rumänien zu präsentieren. 1970 wurde er allerdings kurzerhand ins Gefängnis gesteckt, da er seiner werten Frau von all dem musikalisch verdienten Geld einene Pelzmantel kaufen wollte. Aber nicht etwa wegen dem Pelz, sondern wegen der Fremdwährung, die bei sich trug. Da konnte ihm noch nicht einmal mehr der orchester-Leiter Florian Economu helfen, indem vor dem Gericht vorsprach und meinte: "Wir haben drei Gignaten in Rumänien, Nicolas Ceausescu (den Präsidenten), Ilie Nastase (den Rumänischen Tennis-Champion) und den Zimbalon-Spiler Toni Iordache! Wollen sie ihn wirklich wegen ein paar Dollars anklagen?"
Wie dem auch sei, Toni bliebe eine Weile im Gefägnis aber nichtsdestotrotz auch in Gedächtnis der Leute. Unbd zwar für seine unglaublich komplexen Solos, seine Talent in grossen Ensembles zu spielen, und seine Faible für orientalische Melodien und gehobenere Rhythmsstrukturen. Ihm war wichtig nicht nur schnell zu spielen, sondern immer auch eine sensible, emotionale Komponenet mit einzubringen. Durch sine Erkrankung an Diabetes verstarb er allerdings beriets 1988.
Ein traditionelles, virtuoses Album, was nicht unbedingt tanzbar ist, allerdings an eine alte rumänische Bar in den 70ern erinnert. Für alle die sich mit osteuropäischer Musik un abhängig des gängigen Hypes beschäftigen wollen.
Coole Band, die mich teilweise an SYSTEM OF A DOWN erinnert. Wenn auch meist nur in den ruhigen Passagen. Ansonsten wird hier schon ordentlich gerockt und gefrickelt. Ganz wie beim „großen Bruder“. Auch die Aufmachung ist sehr avantgardistisch, daß das Herz springt. Solltet Ihr unbedingt mal reinhören. Die Finnen haben eben schon immer Sinn für obskures gehabt. Geil.
Wir kennen noch alle die berühmte Italo-Popwelle, von der man sich nicht verstecken konnte. Das nervte! und trotzdem erwischt man sich ab und zu beim mitsummen, falls irgendwo Musik aus dieser Richtung schallt.
Im meinem Cd-Player dreht nun gerade eine Scheibe ihre Runden, die definitiv Pop ist, aber nicht nervt! Aus der Weltmetropole (#hüstl!) Popoli in Italiens Zentrum kommen "Aqua Calientes", sie mischen Pop mit Ska, Beat und Funk Musik. Passend zum Frühling gibt es nun die Möglichkeit gepflegte Musik mit itailienischer Sprache zu genießen. Das bringt gute Laune.
Wie gesagt: Es ist Pop! Doch wir wären nicht "VoiceOfCulture", wenn wir nicht auch offen für Bands jenseits, der festen Ska, Punk, Worldbeats Schubladen achten würden. Dem geneigten Hörer kann ich nur diese Platte empfehlen, wenn man mal entspannt gut gemachte Pop-Musik genießen will. Mehr zur Band kann man unter: www.aguacalientes.it erfahren (leider bis jetzt nur in italienisch!)
Punkrock und Dance-Party in einem? Geht nicht? Geht doch. Ein One-Man-Show hat sich zur Aufagbe gemacht Gegensätze zu verbinden und die Leute ordentlich zum tanzen (oder auch pogen) zu animieren. Rocko Schamoni on Ecstasy und Justin Timberlake des Underground in einem - Casa Electro Novo...
Seit fünf Jahren trägt Smith seine Show so von Oslo nach Madrid und den Rest Europas und hat sogar schon als Support für Madrugada gespielt. Mittlerweile spielt er auf Fashon-Shows sowie in Clubs, und es wird wieder einmal klar: Wer das entsprechende Konzept hat und sein Publikum bei Laune hält kann eigentlich allen Scheiss auf der Bühne veranstalten, wenns nur lustig ist! Und den entsprechenden Groove und Vibe hat der Herr Casa Electro Novo. Auch wenn es für meinen Geschmack manchmal zu sehr ins Elektronische abdriftet.
Er ist zurück! Auferstanden aus Ruinen quasi! In neuem Gewand und mit neuem Beat. Remixe und Neubearbeitungen der alten Hits des Vater des Funk und Soulbrother Number One - James Brown...
1933 im US Staat Georgia in grosser Armut geboren gelang es ihm sich selbst in den "American Dream" zu verwandeln und binnen zwanzig Jahren über 74 Hits zu schreiben. Die moderne Tanzmusik ward geboren und James Brown liess den Funk durch die Lande schallen. Mitte der 60er entwickelte sich der ganze Spass dann sogar zu einer Revolution in der Popmusik und Klassiker wie "Sex Machine" und "I got You" liessen die Fans im Rhythmus durch die Disko schaukeln. Es versteht sich von selbst, dass jemand der die Popmusik revolutioniert und alte Klichees von weich gespülten Radioklassikern vom Staub befreit, seine Fans, sein Ära und seinen eigen Stil prägt und von daher unsterblich wird, selbst wenn er schon tot ist.
Deshalb haben seine treuen Nachfolger nun eine paar ordentliche Remixe der besten Stücke des Godfather of Hüftschwungmusik aus dem Ärmel gezaubert, um die Musik nun den Hörgewohnheiten des modernen Tanzpublikums anzupassen.
Mit von der Partie: dZihan & Kamien aus Wien, Redaymade, Captain Funk, Jungle Funk, Mr. Drunk, Cornelius u.v.m.