Neueste Platten

Äthiopien in Harlem. Afrikanische Beats im Mixer. Shake your Ass and start to dance!

Als David Schommer, Produzent und Musiker, nach Äthiopien gefahren und ist und feststellte, dass dort nur billiger Hip Hop-Abklatsch a la USA gespielt wurde, blieb nur eins: Äthiopiens Wurzeln wieder zu beleben und etwas eigenständiges, neues, bahnbrechendes und vor allen Dingen extrem Tanzbares zu erschaffen. Bole 2 Harlem wurde geboren.

Nun werden also äthiopische Klänge mit treibenden Beats gemischt und Reggae, Salsa und Merengue beschwören den Sound Harlems auf, als ob man einen Spaziergang durchs Barrio machen würde.

Ein Partyhit schlägt den nächsten und unsere nächste Reise geht entweder nach harlem oder direkt nach Äthiopien, wo jetzt Bole 2 Harlem schon in allen Taxi tönt.

Fett!

Bole 2 Harlem.
Volume 1.

Web: Band
Anne | Sa., 06. Okt 2007 | WORLDBEATS

Eine neue Balkan – CD, mal wieder möchte man fast meinen. Zur Zeit werden wir ja geradezu davon überschwemmt. Nichtsdestotrotz gehören Eastenders bereits zum Clan dazu und haben nun mit „Beyond the Path“ eine gutes Mixalbum auf den Markt gebracht.

Remixe gehen ja bekanntlich erst recht gut, gerade im Balkanbereich, und da freut sich die hiesige DJ-Gemeinde über jeden neuen Mix, der die Tanzfläche füllt und die Leute schwitzen lässt. Ob die Eastenders dabei ihren Pfad verlassen, bedarf zwar noch der Klärung, groovig und tantbar sind die östlich bis orientalischen Klänge dabei allemal.

Web: Band
Anne | Sa., 06. Okt 2007 | WORLDBEATS

Ein Cocktailmix aus Klängen und Beats von überall her. Bossa, House, Boogie und indische Beats vermischen sich zu einem Klanggewebe, welches nirgends zu zuordnen ist und gleichzeitig oder gerade deswegen die musikalische Vielfalt dieser Welt aufzeigt. Zum Teil chillig, zum Teil schnell und tanzbar geht es auf Flamingo Star auf jeden Fall bunt zu.

Denn Flamingo Star hatte Zeit zu reifen und sich gänzlich in all seiner Vielfalt zu entfalten. Von House, zu Funk, Dub, Lounge bis hin zu Nu Jazz und Blues verbinden sich die einzelnen Songs und zeigen, warum sich jahrelange Erfahrung in Jazz-, Funk- und Soulbands auszahlen. Seit frühester Kindheit spielte Matthias Becker schon Trompete und Klavier, später sogar zusammen der Funk-Legende Fred Wesley und Pee Wee Ellis, langjährige Wegbegleiter von James Brown. Heute spielt er als Keyborder regelmässigmit dem Latinsextett Sugarhat, nebenbei arbeitet er als Cocktailmixer.

Das hat natürlich auch Einfluss auf die Musik. Von Salsa zu Tango ist alles mit dabei und die elektronischen Grooves untermalen das Ganze gekonnt. Funk und Soul sind die Wurzeln, Latin, House, Pop und Lounge die Ausschmückungen. Ein facettenreiches Album, dass für ein Debut äusserst gelungen daher kommt.

Web: Infos
Anne | Sa., 15. Sep 2007 | WORLDBEATS

Stefan Hantel alias Shantel ist zurück und legt eine neue Version des Pop vor: Radio-taugliche Balkanbanger, die das Hüftgelenk, Gehör und die Stereoanlage zum Wackeln bringen...

Disko Partizani heisst der neue Auswurf des Herren aus Frankfurt, der mit Recht sagen kann, die eingefahrene Elektronik-Szene revolutoniert zu haben. Der Bucovina Club hat von sich Reden gemacht und nun zeigt er auf seinem bereits dritten Album, wo denn der musikalische Südost-Winde heute zu Hause ist: In Rumäniens Bahnhöfen, Istanbuls Flughäfen, in einem arabischen Kaffee-Haus oder auch schon mal an einem Taxistand in Sofia. Aber nicht nur da, ertönen Klänge oder vielmehr Klangwelten, die uns an Disko und rumänische Hochzeit zugleich erinnern. Heute findet man vermehrt auch schon den einen oder andern Knaller in den Clubs von London, Paris, Rio de Janeiro oder auch Barcelona.

Hier vermischt sich was zusammen passt – oder auch nicht. Hip Hop, Klezmer, Rock’n’Roll, Electronica – Shantel eben. Was vor zehn Jahren als Suche nach seinen Wurzeln begann, ist heute ein weltumspannendes Clubwunder geworden, sodass Shantel sogar schon einen Song zu Borats Soundtrack beisteuern konnte. Denn die Spasskomponente darf auch hier nicht fehlen.

Web: Infos, Label
Anne | Mo., 03. Sep 2007 | WORLDBEATS

Dass die Russen die Musik im Blut haben, wussten wir ja schon immer. Das merkt man nicht nur an den Balkanparties in ganz Westeuropa, sondern auch an der Fülle von neuen Releases, die zu uns aus dem Ostblock herüber gespült werden. Eine Neuerscheinung auf dem Markt ist Ersatzmusika, die uns zeigen wie hinter dem ehemals eisernem Vorhang im Untergrund zu einer eigenwilligen Mischung aus Urban Folk, Worldmusik und dubbigen Bassläufen getanzt wird.

Einige der Bandmitglieder machten in den 80ern schon den Moskauer Underground unsicher, bis sie Anfang der 90er nach Berlin immigrierten, um dort ihre Jubelgesänge auf die verlorene Liebe zu singen. Die Künstlerin Irina Doubrovskaja, zuvor in verschiedensten Projekten tätig, gründete 2006 Ersatzmusika. Eine Musik als Ersatz für das Gefühl von Heimat, um in Deutschland nicht die Wurzeln zu vergessen? Auf jeden Fall eine Musika, die sich schwer klassifizeiren lässt und wie eine Sammlung akustischer Briefe von Menschen für Menschen gemacht wurde. Ein Ersatz für den Klang der Liebe im Informationszeitalter. Melancholische Gesänge werden von verspielten Gitarren begleitet, ein Offbeat der den Ton angibt, getragen durch den warmen, ruhigen Gesäng von Irina Doubrovskaja.

Melancholisch und Schön zugleich, wie ein Jubel auf das Leben vereint mit dem Schmerz über den Verlust einer Liebe.

Anne | Mo., 03. Sep 2007 | WORLDBEATS

Ein neuer Sampler aus der Produktionsfabrik Barcelona. Es geht wieder um Fusion bzw. die Vermischung verschiedener Einflüsse, nur führt uns die musikalische Reise diesmal zurück in die 60er und 70er, zu den Ursprüngen der katalanischen Rumba, die sich durch ihre afrokubanischen Einflüsse wie Funk, Soul und Disco auszeichnet.

Diesmal war es keiner der Strassenmusiker, der sich daran gemacht hat den Ursprüngen der allseits beliebten Rumba (die auch schon Manu Chao in seiner „Rumba de Barcelona“ angepriesen hat) nachzuforschen. Nein, dazu bedarf es einer akribisch genauen und sammelfanatischen Person, die alles über die 60er, 70er und deren heutige Auswirkungen weiss. Und wer könnte das besser als DJ, Grafikdesigner, Black-Grooves-Lover und Gründer des Labels „Novophonic“ Txarly Brown, der neben seiner Sammelleidenschaft vor allen Dingen auch durch sein gestyltes Anzug-Auftreten und die smarte eckige Brille auffällt?

Soviel zu der Person hinter der Compilation. Nun zur Compilation selbst. Die Rumba, die ihre Wurzeln im Zigeuner-Flamenco und afrokubanischen Rhythmen wie Funk, Soul, afrokubanischer Rumba und Finia-Sounds hat nahm ihre Anfänge in in den frühen 60ern und gelangte schnell zu grossem Erfolg durch den Sänger Peret, der die Rumba im ganzen Land salongfähig machte. Weitere Gruppen und Künstler wie Los Amaya, Las Grecas, El Noy, El Jose y sus Rumberos u.v.m. Kurz darauf folgten der Flamenco-Pop, mit Funk und Soul-Einflüssen, und wenig später auch noch Disko-Variationen der spanischen Populärmusik. Einmal alles probiert und doch immer dasselbe geblieben: Rumba.

Den Abschluss der Compilaton macht der gleichnamige Song „Achilifunk“ von Mantecao y su Combo und gibt dem Ganzen somit den entsprechenden Ausklang, spanische Wurzeln gepaart mit groovigem Funk aus New York. Das beweist, dass Rootsmusic - egal wo sie herkommt – sich wunderbar kombinieren lässt, äusserst global ist und noch dazu zeitlos, wie moderne Bands wie Ojos de Brujo, Muchachito Bomo Infierno oder Los Delincuentes zeigen.

Web: Infos, Label
Anne | Mo., 03. Sep 2007 | WORLDBEATS

Eine musikalische Reise von Kontinent zu Kontinent und zwischen Orient und Okzident.

Hier hat sich einer aber auf eine weiter reise beweben, denn Daniel Voss hat nicht nur Europa bereist, sondern auch exotische Länder wie Tibet, Afrika, Australien oder China. Musikalisch spiegelt sich das auf seinem zweiten Longplayer äusserst gechillt und zwischen Elektronik und Akustik pendelt dar. Die Eindrücke seiner Reisen verwandeln sich in Melodien und Beats und sind quasi die Souvenirs, die er uns von seinen Reisen mitgebracht hat. Downtempo vereint sich mit Jazz, afrikanischen Gesängen und Breakbeat und eine indische Liebesgeschichte wird sogar von einem Housebeat getragen.

Green Empathy ist nicht nur eine globale Verbindung von Musik, sondern auch eine globale Verbindung der Herzen. Es wird gesagt, dass die Aura eines mitfühlenden Menschens in der Mitte grün sei - die Farbe des Herzens und der Verbundenheit mit allem. Grünes Mitgefühl – ein Aufruf zu mehr Toleranz, Akzeptanz und Frieden - nicht nur in der Musik.

www.peacelounge.com

Web:
Anne | Fr., 29. Jun 2007 | WORLDBEATS

Balkan Beat Box sind ja mittlerweile auch hier bekannt. Was machen aber ihre Mitglieder, wenn sie gerade mal nicht Beat Boxen, um den Globus touren oder Parties veranstalten? Manchmal einfach ganz was anderes...

So wie Tomer Yosef. Der quirlige Sänger von BBB springt normalerweise wie ein angestochener Springfloh über die Bühne und rockt das Konzert was das Zeug hält. Nun braucht man zum Ausgleich aber bekanntlich auch mal etwas Ruhigeres, und was bietet sich da besser an, als gleich noch eine eigene Reggae-Band zu gründen? Gesagt getan, und mittlerweile erfreut sich die Welt an bereits zwei Alben.

Reggae zu machen ist an sich ja nichts besonderes und nicht unbedingt Grund vor Freude in die Luft zu springen. Interessant wird die Sache aber, wenn der Sänger aus Israel kommt und die Alben demzufolge komplett auf Hebräisch eingesungen wurden. Ich weiss zwar nicht warum, aber irgendwie geht es anscheinend in Israel rein partytechnisch mehr ab oder die Israelis sind generell ein sehr tanzfreudiges Völkchen, denn Say Something, das Debut, groovt ordentlich, auch wenn man kein Hebräisch versteht! Nix da mit nettem Kiffer-Sound im Background, nein das ist ordentlich weltmännische glücklich-mach Tanzmusik mit Hitpotential!

Schade nur, dass die Alben nicht in Deutschland erhältlich sind und bis jetzt nur in Israel vertrieben werden. Dafür gibt es aber Hörproben auf der Seite des New Yorker Studios www.vibromonk.com; eine Tour in Europa ist ebenfalls in Planung. Es lohnt sich also ersten reinzuhören und zweitens auf den Live-Auftritt zu warten!

www.phonokol.com
www.vibromonk.com

Web:
Anne | Do., 19. Apr 2007 | WORLDBEATS

Dancehallsmasher!!! Das Wien ein reicher Nährboden für Beat- und Dublastige Musik ist, wussten wir ja schon immer, aber hier legen zwei Produzenten- und DJ-Künstler nochmal eins drauf...

Makossa und Megablast sind schon seit Jahrzehnten wahre künstler hinter den Plattentellern und haben schon so einige DJ-Contest gewonnen. Denn Fela Kutis Afrobeat ist gar nicht so weit von der modernen elektronischen Dance-Musik entfernt, wie manche immer meinen! Neben den DJ-Jobs ist Makossa noch als Musikchef des Österreichischen Radiosenders FM4 tätig und hat Remixe für Uptight und andere Wiener Formationen gemacht. Megablast war lange Zeit Mitglied der Hip-Hop-Crew SHF und machte sich als DnB und Partybreaks-Produzent bei Luv Lite Massive und als Solo-Artist einen Namen. Die zwei in Kombination ergeben zusammen natürlich ein Erfolgsteam, das rein musikalisch gesehen nicht viele Wünsche offen lässt.

Afrobeat paart sich mit sphärigen Dub-Einflüssen, nimmt ein paar Breaks mit rein und lässt Menschen aus aller Heren Länder darüber singen. Globale Musik trifft auf Dance-Tunes und lässt die Partystimmung steigen. Yeah! So sollten die Platten der Neuzeit klingen.

Dazu gibts dann auch nichts weiter zu sagen. Da haben zwei Kreativlingen die Sache mal genau auf den Beat gebracht.

www.g-stoned.com
www.beatsinternational.com
www-makossa-megablast.com

Web:
Anne | Di., 27. Mär 2007 | WORLDBEATS

Groovy! Da kommt mal wieder funkige Tanzlaune auf und die Hüften wackeln von ganz allein.

Fort Knox Five sind ja für ihr DJ-Könnertum bekannt und waren nciht umsonst mit Black Eyed Peas, den Beatsie Boys und Gwen Stefani auf Tour. Da verwundert es auch nicht, dass die Compilation mit den besten Stücken von heute und früher, im Mix von den Fort Knoxern, etwas Feines sein muss. Und so ist es auch: Funk, Groove, Latin, Boogie, Afro, Electro - Fertig.

Sehr schön.

www.fortknoxrecordings.com
www.beatsinternational.com

Web:
Anne | Di., 27. Mär 2007 | WORLDBEATS

Soul, Funk, House und Afrosound...das ist Raw Artistic Soul.

Phil Kullmann ist Percussionist, Remixer und Produzent aus Köln, und hat sich auf die Fahnen geschriebn, Weltmusik Salon- bzw. Lounge-fähig zu machen. Obwohl ich nicht so ganz versteh, wieso das ganze dann -raw- heisst. Wie dem auhc sei, nette Club bzw. Lounge-Tracks die mit Kollaborationen von John Gibbons, Wunmi oder Edisney Portales Vega zählen varieeren von Chill-Out-House zu Flamenco und Afro und Jazz und zeigen, dass hier jemand vielseitig interessiert ist. Für meinen Geschmack klingen einige Tracks allerdings etwas zu weichgespült und zu wenig variiert, obwohl das eventuell mit Lounge-Faktor zu tun hat, was nicht ganz mein Metier ist. Pa La Loma und Abanio sind allerdings Songs, die sich sehen lassen können.

Im grossen und ganzen für mich zu soft und nicht abwechslungsreich genug, auch wenn es eine gute Produktion ist.

www.gogo-music.net
www.beatsinternational.com

Web:
Anne | Di., 27. Mär 2007 | WORLDBEATS

..so heissen die exilierten sephardischen Juden, die nach Inquisition aus Spanien vertrieben wurden...

Ihre Musik ist im Mittelalter entstanden und wurde vorwiegend von den Cancioneros an den Fürstenhöfen vorgetragen. Danach verbreitete sich die Gesangstradition von Spanien nach Marokko bis hin in Teile des Osmanischen Reichs nach Griechenland, Jerusalem, den Balkan und Ägypten. In jeder Region passte sich die sephardische Musik den bereits existierenden Klängen an, sodass mit der Zeit nordafrikansiche Hochtöne, Balkanrhythmen und türkische Einflüsse mit einliessen. Die Sänger waren meist Frauen, die bei der Hausarbeit sangen.

Los Desterrados sind nun eine Band aus London, die die alte Tradition der Sepharden wieder aufgreift und als neue Generation das alte Ladino-Judäo Erbe mit Flamenco-Einflüssen neu interpretiert.

www.losdesterrados.com
www.beatsinternational.com

Web:
Anne | Di., 27. Mär 2007 | WORLDBEATS

Genau! Denn wenn man nach Hause kommt, dann braucht man schöne, chillige Mukke von around the globe, die einen so richtig häuslich und doch cosmopolit werden lässt...

Und das hat der Tim Liebe Lee drauf. Der sammelt nämlich schöne Easy-Listening-Tunes. Dub, Trip Hop, Bossa, sphärische Klänge, Affengekreische im Hintergrund und Synthis. Das klingt dann zwischendurch ein bisschen wie der Soundtrack zum Loveboat, dann aber auch wieder wie der Sound der Wohnzimmerbar.

Und was will man mehr, wenn man nach Hause kommt?

www.beatsinternational.com

Web:
Anne | Di., 20. Mär 2007 | WORLDBEATS

Neuer Balkansound! Juchu, die Welle geht weiter. Aber diesmal als Ska-Pop nR oll zum Bier trinken in der Eckkneipe von nebenan.

Guter Rocksound kommt ja bekanntlich aus Amerika oder England oder zumindest aus Schweden oder Holland. Da aber dieses Jahr alles auf dem Kopf steht und nichts mehr an dem Platz ist, wo es hingehört, kommt diesmal die neue Rockmusik aus Ungarn.
Nach ihrem Durchstarter-Hit Cyber Boy ging die Karriere von Little Cow straight nach oben und das Album bekam Gold. Die Jungs, die einst vom Lande kamen und ihre Band als Hobby betrieben, wurden auf einen Schlag berühmt und bewiesen den Radio-Stationen, dass selbst alternative Musik Hitpotential hat. Moderne Hochzeitsmusik nennen sie ihren Sound, der ein Mix aus Balkan, Ska, Rock, Pop, Brass und Dance-Tunes ist, der sie bis auf die besten Bühnen ihres Landes geführt hat.

Ein zeitloses Album mit verrückt-verträumten Texten und verrückt-verträumten Melodien, die Freude vermitteln und die Band ohne wenn und aber in den Vordergrund stellt. Gitarrensound a la balkanica.

www.eastblokmusic.com

Web:
Anne | Mo., 19. Mär 2007 | WORLDBEATS

Balladen von Gesangs-Königen und Königinnen aus aller Welt, die Balkanklänge mit Flamenco, Percussion, Trompetenphrasen und bulgarische Gesängen verbinden und der Fanfare Ciocarlia jede Ehre erweisen...

Denn für diese Aufnahme ist das Aushängeschild des moderen Balkansounds durch Wald und Tal, Land und Stadt getourt, um die Künstler ihres verstreuten Volkes auffzunhemen und auf CD wieder zu vereinen. Was dabei heraus gekommen ist, ist ein Meisterwerk der östlichen Tanzmusik, die die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, seien es die des Balkans, die Spanischen oder auch Französischen, einfach aufhebt und zu einem werden lässt: Ein Fest energiegeladener Klänge, wehmütiger Gesänge und wilder Rhythmen. Und es ist eine Erinnerung an Ioan Ivancea, den Senior-Klarinettisten der Fanfare, der im Oktober 2006 verstorben ist. Eine Reise von Serbien, Bulgarien, Bosnien, Mazedonien, Ugarn und Rumänien über Spanien bis hin nach Frankreich. FlamencoFusion mit BalkanFunk und Bulgarischer Percussion. Musik die tief ind alten Traditionen verwurzelt ist und doch immer wieder neue Energie vermittelt.

www.asphalt-tango.de

Web:
Anne | Do., 08. Mär 2007 | WORLDBEATS

Was haben Schweden und Reggae gemeinsam? Und noch dazu in verbindung mit Sounds aus aller Welt? Eigentlich nicht viel, kommt jedoch ein Mann namens Zilverzurf ins Spiel, macht das ganze doch wieder Sinn...

Denn Zilverzurf ist Weltensegler, ein Zeit- und Musikreisender aus Schweden, der jahrelang als Musiker tätig war, herum gereist ist und nun einfach alles kombiniert, was irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden kann. Und der ist in diesem Falle Reggae. Heraus kommt dabei eine nette Platte mit jeder Menge Kollaborationen. Mit dabei sind die Franzosen Orange Street, der Sänger K-Reem Chaker, der bereits für Manu Chao und Khaled tätig war, Desmond Foster, der Mit David Byrne und Gregory Isaacs aufgenommen hat, Papa Dee, der mit dem Broklyn Funk Essentials und Lady Saw gearbeitet hat, sowei jede Menge weiterer Vokalisten und Musiker aus Uganda, Indien, Jamaika und Brasilien.

Da trifft sich doch tatsächlich die halbe Welt auf Zilverzurfs West-Eastern Impressions und bringt den guten Groove nach Hause. Akustische Globalisierung, die einen fast vergessen lässt, das es so etwas wie Ländergrenzen gibt. Der Reggae wurde hier zwar nicht neu erfunden, und zeitweise erinnert die Platte an die World Reggae Compilation von Putumayo. Nichtsdestotrotz ein solides gelungenes Album.

www.lolasworldrecords.com

Web:
Anne | Do., 01. Mär 2007 | WORLDBEATS

Ein Naturtalent? Ein Wunderkind? Ein Multimediagenie? Oder einfach alles und noch viel mehr?

Wenn man sich die Biografie von Jamika durchliest, bleibt einem schon nach den ersten Sätzen der Mund offen stehen. Was die junge Amerikanierin mit Sitz in London, Stimme von Zenzile aus Frankreich, so in kurzer Zeit alles vorgelegt hat, lässt nichts unserer heutigen Multimedia-Kreativ-Welt aus.

Sie ist Poetin, hat mehrere Kurzgeschcihten und Reviews in Musik und Filmmagazinen veröffentlicht, eigene experimentelle Kurzfilme gedreht,dafür Preise gewonnen, arbeitet an ihrem ersten Roman und hat nun auch ihr erstes Album heraus gebracht.

Helium Balloon Illusions - ein kantiges, experimentelles und kraftvolles Werk mit Hip Hop, Dub, Elektro und Spoken Word Einflüssen, die an Jahcoozi erinnern und so urban und extravagant daher kommen, wie Jamika selbst. Als Frau geboren die sich allerdings eher wie ein Mann fühlt gleichzeitig, aber nicht nur auf Frauan steht, sah sie sich lange Zeit als Aussenseiter und Alien, der seine Innenwelt durch Kreativität zu kanalisieren begann.

Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, der Mund bleibt weiter offen stehen und die Beats und Spoken Word Flowe sickern ins Gehörund in die Beine. Nur eins: Wirklich kreative Köpfe erkennt man nicht am Aussehen, sondern daran, dass hinter ihrem Schaffen alles andere zurück tritt.

www.jamika.net

Web:
Anne | Do., 01. Mär 2007 | WORLDBEATS

Und der Balkan-Hype lebt weiter...Die Jungs von den Balkanbeats lassen es mal wieder krachen...

Schon wie beim letzten Mal gehen die Songs sofort ins Gehör und ins Blut und lassen keinen still sitzen. Orientalisch-Indische Klänge vermischen sich mit Klezmer, Zigeunermusik und östlichen Elektronika und beweisen eins ums andere Mal, dass dem Balkan einfach ein ganz besonderer Spirit inne wohnt, der die Leute glücklich macht indem sie tanzen. Mehr braucht man da auch gar nicht, denn Besh O Drom, Deladap, Mitsouka und Konsorten sorgen für ordentlich Stimmung, ob sie nun vom Lande herkommen oder aus der Grossstadt. Die Essenz bleibt die Gleich, Energie durch Musik!

www.eastblokmusic.com

Web:
Anne | Do., 01. Mär 2007 | WORLDBEATS

Neue Sounds aus der Kultur Metropoli Barcelona, wo wie immer fleissig fusioniert wird, was das Zeug hält. Und selbst wenn Bands sich auflösen oder neu formieren, die Musik spielt weiter. So auch die Ex - Mitglieder von Macaco, die mit “Mondobeat Nación Electrolatina” ihr Debut vorlegen …

… Der Name ist Programm, denn BarXino zeigen mit ihrem Debut genau auf, was momentan in Barcelona musikalisch passiert. Seitdem die erste Welle des Mestizo mit hauptsächlich spanischen und lateinamerikanischen Einflüssen etwas abgeebt ist, entwickelt sich die Fusion immer mehr in Richtung Tradition plus Moderne. Percussion wird mit Samples und Beats angereichert, Visuals flackern im Einklang mit der Musik und MC’s wechseln sich mit SängerInnen ab. Eine moderne globale Tanzparty, die häufig als Soundssystem als auch als Band funktioniert.

Barrio Xino bzw. Raval heisst das Einwandererviertel Barcelonas, was schon darauf hinweist wohinh der Sound BarXino’s geht. Abgesehen davon, dass die Band selbst von Immigranten gegründet wurde und mithin die Soundfusion der Musik zahlreicher Einwanderer aufgreift. Arabische Rhythmen fusionieren sich mit lateinamerikanischen Klängen, Dub fliesst in Drum’n’Bass über, kolumbianische Percussion wird von stetigen Beats unterstützt und die Songs werden auf brasilianisch und spanisch gesungen. Ein musikalischer Potpourri, der es in sich hat.

Kein Wunder, sind doch die Musiker alle Profis und schon seit Jahren in der Szene tätig. Mit dabei: Flor Inzá (Argentinien), Perkussionistin der Troba Kung-Fu (ExDusminguet); MC und Perkussionist Beto Bedoya (Kolumbien), Ex - Macaco, der mit einem eigenen Song auch auf der Barcelona Zona Bastarda vertreten ist; DJ Max (Italien), Gitarre, Syntheziser und Scratches; MC Stormy (UK), Hip Hop und Toasting; VJ Aguxx, Visuals aus Barcelona, sowie wechselnde Sängerinnen aus Brasilien und Argentinien.

Und nachdem das leíste Lied verklungen ist Word mal wieder klar, wie trist wäre doch die (Musik) - Welt ohne ihre Immigranten, die stätig fusionieren, sich welter wentwickeln und ein Ständchen aufs Leben singen, damita wir alle Tanzen können.

www.barxino.net
www.myspace.com/barxino

Web:
Anne | Mo., 26. Feb 2007 | WORLDBEATS

Pump up the volume and break the beat...Musik aus Madrid die sofort ins Blut geht.

Ein musikalischer Reigen von internationalen Grössen, die die perfekten Clubtunes sowie den perfekten Partysoundtrack generieren. Mit dabei DJ-Master Nickodemus, die Dutsch Rhythm Combo, Gecko Turner, die Cuban Brothers, Inmates, Suno feat. Clarisse Muvemva, DJ Graham B, Zum Zeh, Kraak & Smmak, Skeewiff im Fort Knox Five Remix, Diesler, The New Mastersounds sowie Ikon.

Eine musikalische Reiose durch Funk, Latinbreaks, Electro-Samba und jeder Menge guter Laune.

www.tempoclub.net
www.lovemonk.net

Web:
Anne | Mo., 19. Feb 2007 | WORLDBEATS

Seiten